Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2) in der Praxis


Das Land Hessen hat am 30.04.2020 die Corona-Bestimmungen gelockert.

Ab dem 04.05.2020 ist es wieder offiziell erlaubt vor Ort in der Praxis zu arbeiten.

Allerdings mit folgenden Einschränkungen:

  1. Sowohl Sie als auch ich müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  2. Körperkontakt darf weiterhin nicht stattfinden.
  3. Zu Beginn des Termins muss eine Händedesinfektion erfolgen oder die Hände gründlich gewaschen werden. Dafür stelle ich, wie auch schon vorher, Desinfektionsmittel, Seife und Papierhandtücher zur Verfügung.

Schon seit Anfang März, also vor der Kontaktsperre, desinfiziere ich vor jedem Termin alle Flächen und Gegenstände, mit denen Klient*innen in Berührung kamen und die sich im Umkreis von 2 Metern befinden und werde das auch so beibehalten.

Die Bedeckung des Gesichtes ist in der Psychotherapie - besonders der Traumatherapie - ungünstig. Gerade die Mimik kann für einen gelingenden therapeutischen Kontakt wichtig sein.
Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen den Kontakt über ZOOM oder vergleichbare Video-Telefoniedienste, richte mich aber nach Ihren Wünschen.

Ich habe das Gesundheitsamt Frankfurt um Klärung und ein Ausnahme von der Maksenpflicht gebeten, leider aber bisher keine wirklich Orientierung gebende Antwort erhalten.
Bis dahin werde ich mich an die behördlichen Vorgaben halten und bitte auch Sie um Ihre Unterstützung dafür.

Über Änderungen informiere ich Sie zeitnah per eMail.
BITTE BRINGEN SIE IHREN PERSÖNLICHEN MUNDSCHUTZ MIT! Bisher war es mir nicht möglich Einmalschutzmasken in ausreichenden Mengen zu kaufen.

In den letzten Wochen hatte ich meinen gesamten Praxisbetrieb online vorwiegend über ZOOM realisiert und damit vorwiegend positive Erfahrungen gemacht. Täglich lerne ich hinzu.
Am Anfang konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass die Arbeit auf der Ebene des Nervensystems mittels Video-Konfenrenz funktionieren kann. Aber das geht sehr gut. Von den meisten Klient*innen wird sie aber als eine gute Alternative zur Therapie vor Ort in der Praxis erlebt.
Es gibt ein paar Nachteile, aber viel mehr Vorteile.
Klient*innen sind in ihrem vertrauten Umfeld mehr im Hier und Jetzt orientiert und fühlen sich dadurch ruhiger und sicherer. Damit lassen sich emotionale belastende oder traumatische Erfahrungen zielgerichteter und schonender bearbeiten.
Außerdem ist der Transfer zu Alltagsthemen mitunter leichter, weil sich z.B. mit der Irritation durch im Zimmer nebenan spielende Kinder direkter ein innerer Abstand erarbeiten lässt.
Andere Klient*innen freuen sich über die Möglichkeit die Sitzungen mitzuschneiden und nachschauen zu können.
Und Sie riskieren keine Ansteckung und müssen nicht in die Praxis fahren.

Ich bedauere, dass sowohl der Kontakt per Video-Konferenz bzw. das Telefon als der Kontakt in der Praxis mit Einschränkungen verbunden ist.

Bitte prüfen Sie, welche Kommunikationsform sich für Sie am stimmigsten anfühlt. LASSEN SIE MICH BITTE RECHTZEITIG WISSEN, WIE SIE IHREN WAHRNEHMEN MÖCHTEN - am besten einige Tage im Voraus. Gerne können Sie das auch von Mal zu Mal entscheiden.

  1. Online über eine Video-Konferenz, in der Regel ZOOM, ohne Ansteckungsgefahr, Mundschutz und Fahrtaufwand.
  2. Oder in der Praxis, mit den oben genannten Einschränkungen?

Als selbstverständlich setze ich voraus, dass Sie bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber oder allgemeinem Krankheitsgefühl aktuell aus Rücksicht auf sich selbst und alle anderen zu Hause bleiben bzw. Ihren Termin online wahrnehmen.
Gleiches gilt, wenn Sie durch den möglichen Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person nicht sicher sein können, den Virus nicht weiter zu geben.

Ich bedanke mich für Ihr Verständnis und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam diese Herausforderung bewältigen werden und in diesen beunruhigenden Zeiten durch die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit Halt erfahren.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und das nächste Gespräch mit Ihnen.