Psychoneuroimmunologische Auswirkungen der Corona-Maßnahmen, im Besonderen bei Kindern. Ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Christian Schubert.

8. April 2021 15:19

Unsere psychische Verfassung ist für unsere Gesundheit genau so wichtig, oder sogar wichtiger, als guter Schlaf und eine ausgewogene Ernährung.

Es lässt sich seit über 40 Jahren klar belegen, dass mehr als 6 Erfahrungen von anhaltendem Stress in der Kindheit bis zum Alter von 10 Jahren im Schnitt zirka 20 Jahre Lebenszeit kosten.
Je mehr Stressfaktoren dazu kommen, desto mehr verkürzt sich die statistische Lebenserwartung.

Zu diesen Faktoren zählen unter anderem: emotionale Kälte und fehlende Empathie, Vernachlässigung, Dauerstress und Überforderung der Eltern, Konflikte und Trennung der Eltern, Isolation und Einsamkeit, Verlust des sozialen Umfeldes, Umzüge, chronische Krankheiten von Angehörigen, Ängste und psychische Erkrankungen von Angehörigen, Suchtverhalten bei Angehörigen, Verlusterfahrungen und Tod von Angehörigen, Existenzsorgen und Arbeitsplatzverlust der Eltern, Ausgrenzung und Mobbing, Unfälle, Gewalt, seelischem und sexuellen Missbrauch.

Ich sehe tagtäglich, wie sich die enormen Belastungen der Eltern, Enge und Isolation, existentielle Sorgen, Home-Office etc. auf die Schwächsten in unseren Gesellschaft, unsere Kinder auswirken.
Wie es im Lockdown hinter verschlossenen Türen Kindern sozial schwächerer geht, lässt sich nur erahnen.

Dauerstress von mehreren Tagen oder sogar Wochen hemmt das Immunsystem auch bei Erwachsenen, welches im Umgang mit Viren und Bakterien ja unsere stärkste Waffe ist.

Warum fließt dieses Wissen nicht in Bewertung und der Corona-Maßnahmen ein und führt zu einer Neuausrichtung?
Wie kann es sein, dass Ärzte und Therapeuten die darauf auch im Zusammenhang mit den Corona-Schutz-Maßnahmen hinweisen und ein Umdenken fordern, nicht nur nicht in den Mainstreammedien zu Worte kommen und gehört werden, sondern als Covodioten, Coronaleugner, Verschwörungstheoretiker oder sogar Nazis diffamiert werden?
Wie kann es sein, dass so wenige Menschen diese Zusammenhänge zur Kenntnis nehmen wollen?

Maria Aarts in einem herzerwärmenden Gespräch mit Prof. Dr. Gerald Hüther. Wie lassen sich liebevolle Beziehungen gestalten?

6. April 2021 00:14

Der Psychoneuroimmunologe Prof. Dr.Dr. Christian Schubert im Interview mit dem Rubikon

5. April 2021 21:14

Unsere Gesellschaft hat verlernt mit Angst und Unsicherheiten umzugehen. Oder will das gar nicht mehr.

Verstärkt wird das durch die mediale und politische Emotionalisierung der Krise und die Spaltung der Gesellschaft in Gläubige und Leugner, in die richtige und die falsche Wissenschaft, in gute und schlechte Menschen, in Demokraten und Nazis, Korrektdenker und Querdenker.

Das Versprechen der Medizin und Politik, einfache und mechanistische Lösungen finden zu können, ist verlockend, blendet aber komplexe Wechselwirkungen aus.

Es ist eine Illusion, die eigene Verantwortung von einer "starken Hand" abgenommen zu bekommen. Durch die Einhaltung einfacher Regeln und die kollektive Diffamierung von Kritikern endlich wieder Zugehörigkeit zu erfahren, wärmt die Seele im Besonderen in Zeiten von sozialer Distanzierung und Kontaktsperre.

Aber das benötigt komplexitätsreduzierende und linearkausale Narrative. Empathie und jeglicher interessierter inhaltlicher Diskurs sind für diese Konstruktion eine Gefahr.

Nur so lässt sich jegliches Scheitern rechtfertigen, können Schuldige bestimmt werden und kann die Macht erhalten werden. Das hat schon immer funktioniert.

Therapeuten wie ich, die sorgfältig auf systemische Wechselwirkungen schauen und für die psychoneuroimmunologische Zusammenhänge Praxisalltag sind, müssen sich jetzt mit Verdächtigungen auseinandersetzen, Verschwörungstheoretiker oder Coronaleugner zu sein. Absurd!

Für alle, die sich davon nicht abschrecken lassen, teile ich ein spannendes Interview mit Prof. Dr. Dr. Christian Schuber

Prof. Dr. Dr. Christian Schubert spricht über psychoneuroimmunologische Wechselwirkungen

9. März 2021 22:45

Wie wirken sich die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus auf unser Immunsystem aus - akut und langfristig?
Der Arzt, Psychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. Dr. Christian Schubert beleuchtet in diesem Interview vom 29.01.2021 psychoneuroimmunologische Zusammenhänge und kritisiert das mechanistische, eindimensionale Bild der heutigen Medizin sowie auch der Politik, das der Komplexität des menschlichen Seins und der Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche in keinster Weise gerecht wird.
Sehr nachvollziehbar macht er deutlich, wie sehr der aktuelle Umgang mit Sars-CoV-2, nicht nur zu keiner wirklichen Lösung führt, sondern immer mehr zum eigentlichen Problem wird.
Ohne direkt Bezug zu nehmen, widerspricht er den "Faktencheckern" der Tagesschau, die sich allen Ernstes zur Behauptung haben hinreißen lassen, dass das Immunsystem für die Überwindung von Covid-19 keine Rolle spielt und die Impfung die einzigste Lösung sei.
Er beschreibt nachvollziehbar, was jede*r Einzelne tun kann, um gestärkter und resilienter für den Auseinandersetzung mit Infektionen und auch Impfungen zu sein, wobei er den sozialen Faktoren zentrale Bedeutung beimisst.
Bezeichnend ist dabei, dass die Süddeutsche Zeitung ihn mit diesen Sichtweisen in die Ecke von "Querdenkern" rückt und ein ein selbst produziertes Interview nicht publiziert. Weitere Informationen dazu finden Sie im Beitrag von Markus Langemann vom Club der klaren Worte.