Traumatherapie in Frankfurt

Traumatherapie

"Die Zeit heilt nicht alle Wunden."

Was ist ein Trauma?

Mit Begriff Trauma verbinden die meisten Menschen Erfahrungen von Gewalt, sexueller Gewalt, Katastrophen, Unfällen und schwerer Vernachlässigung in der Kindheit.

Weniger bekannt ist, dass Störungen der Bindung zwischen Eltern und Kindern, die oft aus der Erwachsenenperspektive oft harmlos erscheinen, ähnliche Auswirkungen haben können.

Ein Trauma lässt sich als eine seelische Wunde, durch einzelne oder anhaltende Erfahrungen von extremer Angst und/oder Hilflosigkeit, verstehen.

Diese wird biochemisch und energetisch im Gehirn und Körper gespeichert.
Betroffene bleiben faktisch im Trauma stecken und finden oft nicht mehr eigenständig hinaus.

Auch wenn der Verstand den Bezug zum „Hier und Jetzt“ nicht ganz verloren hat, erleben sie in ihren Gedanken und Gefühlen das Trauma wieder und wieder.

Kleine, harmlose Reize – ein Geräusch, ein Geruch, ein Bild – reichen oft aus, um das traumatische Geschehen wieder zu aktivieren.

Wie wirken sich traumatische Erfahrungen aus?

Auch wenn das schreckliche Ereignis oft schon lange zurück liegt, fühlt sich das nicht so an.

Erinnerungen an traumatische Ereignisse sind nicht selten nur noch Bruchstücke.
Es können auch Erinnerungslücken bestehen.
Nicht alle Betroffenen sehen das Geschehen vor ihrem inneren Auge ablaufen. Einige können sich gar nicht erinnern.
Andere sind nicht in der Lage, über das Erlebte zu sprechen.

Oft kommen Betroffene mit Therapievorerfahrungen, ohne dass diese ihre Beschwerden nachhaltig gebessert haben.
Im Grunde hat eine Trauma nichts mit der Psyche zu tun. Man kann es als ein Einfrieren oder Steckenbleiben des Körpers in den traumatischen Erfahrungen verstehen.

Es wiederholen sich dieselben Gefühle, Körperreaktionen und Schmerzen, die sie in der traumatischen Situation erlebt haben.

Solche sich aufdrängenden, unkontrollierbaren Erinnerungsbruchstücke werden Intrusionen oder Flashbacks genannt. Häufig kehren die traumatischen Eindrücke auch in Form von Alpträumen wieder.

Diese werden auf körperlicherer Ebene oft von unspezifischen Ängsten, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Erregungszuständen, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen, Schwäche, Herz- Kreislaufkrankheiten, Menstruationsbeschwerden und Verdauungsbeschwerden begleitet.

Unsicherheit, Stress, Scham und Vermeidung

Betroffene leben nach dem Trauma in einem Gefühl von ständiger Bedrohung oder Übererregung.
Ihre Umwelt empfinden sie als unsicher und gefährlich.

Ein ständiger Stress Körper und Seele.

Betroffene vermeiden in der Regel alles was sie an das Trauma erinnern könnte.

Aus Scham, sich nicht eigenständig aus diesem Teufelskreis befreien zu können, sprechen viele Betroffene nicht über das Geschehene und ziehen sich immer weiter aus dem Leben zurück.
Das kann die Angst- und Hilflosigkeitsgefühle zusätzlich verstärken.

Wie läuft eine Traumatherapie ab?

Die Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen läuft in 3 Phasen ab: Stabilisierung, Traumaverarbeitung und Integration.

In der Stabilisierungsphase geht es darum eine Sicherheit vermittelnde therapeutische Beziehung aufzubauen.
Sie lernen ihre innere, zwischenmenschliche und äußere Sicherheit wiederzuerlangen.
Sie lernen wieder Kontrolle über ihr Erleben, ihre Symptomatik und das eigene Verhalten zu entwickeln.
Viele Sach- und Hintergrundinformationen sind wichtig, damit Sie sich und Ihre Beschwerden verstehen lernen und so wieder das Gefühl entwickeln NORMAL zu reagieren.

Stabilisierung, Stressregulation und Sicherheit

Die Methoden der Stabilisierungsphase wechseln sich während ganzen Therapie mit der Traumaaufarbeitung ab.

Die Traumabearbeitung oder Traumakonfrontation erfolgt durch ein strukturiertes, dosiertes und kontrolliertes Wiedererleben zentraler Aspekte des Traumas.

Wenn Sie die Vermeidung als Stressreguationstechnik verstehen, entwickeln Sie so vielfältige, neue und wirksame Möglichkeiten zur Stressregualtion.

Hier profitieren Sie Sie insbesondere von hypnosystemischen und psychokinesiologischen Techniken.
Sie verknüpfen Sie Ihr Erleben und damit die traumatischen Erinnerungen auf allen Sinnesebenen mit Ihrem Erleben des heute sicheren „Hier und Jetzt“. Durch die damit verbundene emotionale Neubewertung der traumatischen Erfahrungen, rückt das Trauma in Ihrem Erleben mehr in die Vergangenheit und so nach und nach in den Hintergrund.
Sie erleben sich wieder frei, handlungsfähig, ruhiger und sicherer.

Integration und weitere Lebensgestaltung

In der Integrationsphase, die eher einer „normalen“ Psychotherapie ähnelt, geht es um die weitere Verarbeitung im Sinne von Integration des Geschehenen.

Das Trauma verändert Sie. Das muss nicht negativ sein.
Sehr stärkend kann sich für Sie auswirken, wenn Sie Ihr Leben so neu ausrichten, dass die notwendiger Weise neu entwickelten Ressourcen zu „Rückenwind“ für Ihre weitere Lebensgestaltung werden.

Wenn Sie Ihr Leben als eine Geschichte oder ein Buch verstehen, durch die sich das Trauma mit seinen Auswirkungen wie ein roter Faden zieht - weil die Seiten dieses Kapitels im ganzen Buch verteilt sind - hilft Ihnen die Traumatherapie dabei die Seiten des Traumakapitels zusammenzuheften und einen guten Umgang damit zu finden, dass es dieses Kapitel gibt und ab und an wieder aufgeschlagen wird.

Damit das Trauma gut in Ihr Leben integriert werden kann, können Paar- oder Familiengespräche hilfreich sein.

Traumatherapie in Frankfurt

Während dieses Prozesses verstehe ich mich als Ihr ganz persönlicher Entwicklungshelfer oder Wegbegleiter.

Im partnerschaftlichen Dialog, wobei ich Sie als KlientInnen als ExpertInnen für Ihre Lebensgestaltung betrachtete, unterstütze ich Sie bei der Entwicklung von neuen, hilfreichen Sichtweisen und vielfältigen, möglichst passgenauen Lösungen.

Mein zentrales Anliegen ist, Ihnen dabei zu helfen Ihr Leben wieder selbstständig steuern zu können, wieder bei sich selbst anzukommen und aus sich heraus zu leben, gesund zu werden und sich wieder wohl zu fühlen.

Dazu verbinde ich energetische Ansätze (Klassische Homöopathie, Psychokinesiologie Advanced Energy Psychology® EDxTM™) und Hypnosystemische PsychotherapiePaartherapie und Familientherapie zu einem ganzheitlich lösungsorientierten Konzept zur emotionalen und körperlichen Selbstregulation, Resilienz – und Gesundheitsentwicklung.

Sie suchen für Ihr Veränderungsvorhaben eine empathische, transparente, würdigende, respektvolle, angenehme und sparsame Unterstützung bei der Sie die Fäden in der Hand behalten und fühlen sich durch mein Angebot angesprochen?

Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen.