Frohe Weihnachten 2020

22. Dezember 2020 23:47

Was für ein Jahr - geprägt von der Pandemie, die jeden Einzelnen auf der ganzen Welt berührt, verstört, verängstigt und verändert!
Wie unter einem Brennglas bringt dieses Virus Gutes und Schlechtes im Menschen zum Vorschein. Es macht krank, zerstört Freundschaften, sät Hass, Zwietracht und fördert Denunziantentum. Es bringt die Ungleichheit zwischen arm und reich an die Oberfläche und zerstört Existenzen. Was schon lange vorher in unserer Gesellschaft schiefgelaufen ist, wird nun offensichtlich.

Auf der anderen Seite helfen sich Nachbarn gegenseitig, üben wir uns in Solidarität und Geduld, stellen unsere Bedürfnisse zurück und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Konsum steht nicht mehr an erster Stelle und wir müssen uns damit auseinandersetzen, was uns wirklich wichtig ist, persönlich, als Gesellschaft und weltweit. Der Lockdown hat uns aus unserem täglichen Hamsterrad katapultiert.

Aber eine Krise ist auch immer eine Chance und ein Entwicklungs-Beschleuniger, ich hoffe sehr zum Besseren.

Wir alle mussten Fähigkeiten nutzen, Kompetenzen ausbauen und Fertigkeiten erwerben, die wir für 2020 nicht auf der Agenda hatten.

Danke für Ihr Vertrauen und dass ich Sie auch in dieser schweren Zeit begleiten darf.

Ich wünsche Ihnen von Herzen frohe Weihnachten und für das neue Jahr: Partys, Umarmungen, Theater-und Kinobesuche, Konzerte, Küsse, Essen mit Vielen, Treffen mit Freunden, Solidarität, Verständnis, Mitgefühl und dass diese Krise uns alle näher zusammenbringt und nicht spaltet.

Ihr Matthias Kostka

Was machen die Corona-Maßnahmen mit unseren Kindern? Ein berührender Appell von Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther

13. Dezember 2020 19:22

"Grenzen denken, denken entGrenzen"

29. November 2020 09:38

Ob natürlich oder konstruiert, vorgegeben oder selbst gesetzt – Grenzen sind allgegenwärtig.
Ihre Aufgabe kann es sein zu schützen, sie können uns aber auch einschränken und diskriminieren. Wir alle tragen die Verantwortung dafür, wie wir mit diesen Grenzen umgehen: Welche sollten gestärkt werden? Welche müssen überschritten, verschoben oder ganz aufgelöst werden? Hochaktuelle Debatten um die Außengrenzen der EU, Social Distancing und das Limit des Kapitalismus geben einen Einblick in die Breite und Relevanz der Thematik.

Der Hirnforscher Gerald Hüther im Interview mit dem Zukunftsforum für Philosophie, Wirtschaft und Gesellschaft,
den bayreuther dialogen.

Michaela Huber im Interview zu kollektiven Traumatisierungen

25. November 2020 23:15

Nch Ihrem Vortrag "Frühes Trauma - späte Folgen" in Chemnitz kurz nach Gründung der "Bundesarbeitsgemeinschaft für bedarfsgerechte Nothilfe" (BAGbN), äußert sich die Traumatherapeutin und Bundesverdienstkreuzträgerin Michaela Huber zum brennenden Thema von Hintergründen und Auswirkungen kollektiver Traumatisierungen.

Schnell kommt das Gespräch dabei auch auf Corona, und wie mit der damit einhergehenden sozialen Polarisierung auch die Gefahr einer zunehmenden Entsolidarisierung der Gesellschaft wächst.

Wir brauchen Verständigung, Mut und und vor allem Verständnis - auch für Andersdenkende und andere Meinungen.
So schwierig es ist, unterschiedliche Sichtweisen brauchen Aufmerksamkeit, Anerkennung und die Fokussierung auf das, was jede/e Einzelne betragen kann.

Die Demokratie lebt vom Hinterfragen und von Debatten und Unterschiede dürfen auch ertragen werden.