Ich fühle mich bedroht! | Dr. Hans-Joachim Maaz im Interview mit Helmut Reinhardt

17. Juli 2025 23:53

In diesem packenden Interview spricht der renommierte Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz mit Helmut Reinhardt über die drängendsten Fragen unserer Zeit. Gemeinsam beleuchten sie die psychologischen und gesellschaftlichen Dynamiken, die unser Denken und Handeln prägen.

Dr. Maaz analysiert, was heute mit den Menschen los ist, wie es zu dieser Verwirrung kam und was nötig ist, um das Friedensbewusstsein wiederzubeleben.

Ein tiefgehendes Interview, in welchem über den Tellerrand geschaut und zum Nachdenken wird.

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Sommerurlaub 2025

8. Juli 2025 08:50

Bis einschließlich 24.08.2025 ist meine Praxis urlaubsbedingt geschlossen. Für Akut- bzw. Kriseninterventionen kontaktieren Sie mich bitte telefonisch oder per eMail.

Wer bin Ich? Früh verletzt und spät verstanden. Eine Podcast-Reihe von Birgit Assel und Lara Fischer

8. Juni 2025 11:13

Mit fundiertem Fachwissen und praktischen Tipps erklären die Traumatherapeutinnen Birgit Assel und Lara Fischer (Mutter und Tochter), wie traumatische Erlebnisse aus der Kindheit die Bindung zu anderen und die persönliche Entwicklung beeinflussen. Sie zeigen auf, wie diese Muster erkannt und geheilt werden können und sich Beziehungen nachhaltig verbessern lassen.

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Trauma Symposium Betheln 01. bis 03. August 2025

25. Mai 2025 01:55

Vom 01. bis 03. August 2025 laden wir Sie herzlich zum zweiten Trauma-Symposium ein. Unter dem Motto „Heilende Ressourcen: Der Schlüssel zur Überwindung von Trauma“ widmen wir uns der Erforschung und Entfaltung der inneren Kräfte, die uns helfen, traumatische Erlebnisse zu bewältigen und zu überwinden.

Führende Experten und inspirierende Persönlichkeiten aus der Traumatherapie und Persönlichkeitsentwicklung begleiten uns durch das Symposium. Wir freuen uns besonders, die Gastredner Bastian Barucker, Maja Nowak und Maria Sanchez begrüßen zu dürfen. Sie teilen ihre wertvollen Erfahrungen und bieten neue Einblicke in die Bedeutung heilender Ressourcen auf dem Weg zu innerer Balance und Lebenskraft.

Ergänzt wird das Programm durch Referenten aus der IoPT-Therapie, die diese Methode – entwickelt von Prof. Dr. Franz Ruppert – mit anderen traumatherapeutischen Ansätzen verbinden. In der IoPT sind die gesunden psychischen Strukturen unsere wichtigste Ressource, die gestärkt werden, um erlebte Traumata zu integrieren. Die Identitätsorientierte Traumatheorie und Therapie (IoPT) nach Prof. Dr. Franz Ruppert und sein Spaltungsmodell helfen dabei, traumatische Ereignisse in die eigene Biografie einzuordnen und zu verarbeiten. Um gelingende Beziehungen zu führen – sei es mit unseren Kindern, Partnern, Freunden oder Arbeitskollegen – ist es wichtig, erlebte Ereignisse bewusst zu erinnern und zu verarbeiten. Gerade frühe Kindheitsjahre sind oft vergessen oder wie ausgelöscht, doch ohne diese Erinnerungen können wir das Erlebte nicht integrieren und sind oft mehr mit dem bloßen Überleben als mit einem kraftvollen Leben beschäftigt.

Freuen Sie sich auf spannende Vorträge, praxisnahe Workshops und die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Gemeinsam entdecken wir, wie wir durch die Kraft unserer Ressourcen Wurzeln der Heilung schlagen können, auch wenn wir diese möglicherweise von unseren Eltern nicht erhalten haben, und wie wir dennoch unsere Flügel heute selbst wachsen lassen können.

Melden Sie sich jetzt an und seien Sie Teil einer bereichernden Reise zu mehr Resilienz und innerer Stärke.

European Peace Project am 09.05.2025 - 17:00 Uhr

9. Mai 2025 09:58

Das Manifest – European Peace Project

Heute, am 9. Mai 2025 – genau 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, der 60 Millionen Menschen das Leben kostete, darunter 27 Millionen Sowjetbürgern, erheben wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, unsere Stimmen! Wir schämen uns für unsere Regierungen und die EU, die die Lehren des 20. Jahrhunderts nicht gelernt haben. Die EU, einst als Friedensprojekt gedacht, wurde pervertiert und hat damit den Wesenskern Europas verraten! Wir, die Bürger Europas, nehmen darum heute, am 9. Mai, unsere Geschicke und unsere Geschichte selbst in die Hand. Wir erklären die EU für gescheitert. Wir beginnen mit Bürger-Diplomatie und verweigern uns dem geplanten Krieg gegen Russland! Wir erkennen die Mitverantwortung des „Westens“, der europäischen Regierungen und der EU an diesem Konflikt an.

Wir, die Bürger Europas, treten mit dem European Peace Project der schamlosen Heuchlerei und den Lügen entgegen, die heute – am Europatag – auf offiziellen Festakten und in öffentlichen Sendern verbreitet werden.

Wir strecken den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine und Russlands die Hand aus. Ihr gehört zur europäischen Familie, und wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam ein friedliches Zusammenleben auf unserem Kontinent organisieren können.

Wir haben die Bilder der Soldatenfriedhöfe vor Augen – von Wolgograd über Riga bis Lothringen. Wir sehen die frischen Gräber, die dieser sinnlose Krieg in der Ukraine und in Russland hinterlassen hat. Während die meisten EU-Regierungen und Verantwortlichen für den Krieg hetzen und verdrängen, was Krieg für die Bevölkerung bedeutet, haben wir die Lektion des letzten Jahrhunderts gelernt: Europa heißt „Nie wieder Krieg!“

Wir erinnern uns an die europäischen Aufbauleistungen des letzten Jahrhunderts und an die Versprechen von 1989 nach der friedlichen Revolution. Wir fordern ein europäisch-russisches Jugendwerk nach dem Vorbild des deutsch-französischen Jugendwerks von 1963, das die „Erbfeindschaft“ zwischen Deutschland und Frankreich beendet hat. Wir fordern ein Ende der Sanktionen und den Wiederaufbau der Nord Stream II-Pipeline. Wir weigern uns, unsere Steuergelder für Rüstung und Militarisierung zu verschwenden, auf Kosten von Sozialstandards und Infrastruktur. Im Rahmen einer OSZE-Friedenskonferenz fordern wir die Schaffung einer europäischen Sicherheitsarchitektur mit und nicht gegen Russland, wie in der Charta von Paris von 1990 festgelegt. Wir fordern ein neutrales, von den USA emanzipiertes Europa, das eine vermittelnde Rolle in einer multipolaren Welt einnimmt. Unser Europa ist post-kolonial und post-imperial.

Wir, die Bürger Europas, erklären diesen Krieg hiermit für beendet! Wir machen bei den Kriegsspielen nicht mit. Wir machen aus unseren Männern und Söhnen keine Soldaten, aus unseren Töchtern keine Schwestern im Lazarett und aus unseren Ländern keine Schlachtfelder.

Wir bieten an, sofort eine Abordnung europäischer Bürgerinnen und Bürger nach Kiew und Moskau zu entsenden, um den Dialog zu beginnen. Wir werden nicht länger zusehen, wie unsere Zukunft und die unserer Kinder auf dem Altar der Machtpolitik geopfert wird.

Es lebe Europa, es lebe der Friede, es lebe die Freiheit