Was wirklich geschah: Die führende Forscherin zu DDR-Wochenkrippen

7. Oktober 2026 09:58

Die heute immer populärer werdenden 24-Stunden-Kitas wirken auf den ersten Blick fast wie eine Verheißung. Obwohl sie ursprünglich wohl nur für die Notbetreuung gedacht waren, werden sie nun auch missbraucht, um die Bedürfnisse von Kindern den Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. Die Folgen für die Kinder sind verheerend und werden von den meisten kaum bedacht.

In der DDR war die ganztägige oder wochenweise Unterbringung von Kleinstkindern und Säuglingen in den sogenannten Krippen oder Wochenkrippen Normalität.

In dieser Folge des Podcasts "Ungehalten" berichtet die Historikerin Dr. Heike Liebsch über ihre zehnjährige Forschung zu Wochenkrippen in der DDR – einem Thema, das lange als bloße „Marginalie" abgetan wurde und dennoch bis zu 680.000 Kinder betraf. Sie erläutert, wie diese Zahlen wissenschaftlich ermittelt wurden, und schildert den streng reglementierten Alltag in den Einrichtungen: eine tägliche Kontaktzeit zu Erwachsenen von nur rund 20 Minuten, sowie bislang kaum dokumentierte Praktiken wie das Fixieren von Kindern in Gitterbetten mit Lederriemen, an denen sich mehrfach Kinder strangulierten.

Besonders eindringlich berichtet Liebsch von den Zuständen bei Nacht – einer Nachtwache, die für 25 Kinder allein zuständig war und selbst schlief, oder einem Hausmeister als einziger Aufsicht für 80 Kinder. Sie erzählt von jungen Erzieherinnen, die heimlich mit den Kindern spielten, weil Zärtlichkeit offiziell als „Verwöhnung" galt, und von zwei ehemaligen Erzieherinnen, die in Tränen ausbrachen, als sie zum ersten Mal von der Bindungstheorie erfuhren.

Ausführlich geht Liebsch zudem auf die Rolle der Pädiaterin Eva Schmidt-Kollmer ein, die die DDR-Erziehungspläne prägte, sowie auf den internationalen Vergleich mit der Tschechoslowakei, wo der kritische Dokumentarfilm „Kinder ohne Liebe" eine öffentliche Debatte auslöste – in der DDR hingegen verboten blieb. Ohne Schuldzuweisungen, aber mit schonungsloser Klarheit zieht sie abschließend Parallelen zu heutigen 24-Stunden-Kitas und plädiert für einen gesellschaftlichen Diskurs über frühe Fremdbetreuung.

"Ungehalten" ist ein Podcast von Wochenkindern für Wochenkinder und alle, die herausfinden wollen, warum wir so ticken, wie wir ticken und was das mit unserer Kindheit zu tun hat.

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Warum Menschen und Gesellschaften immer wieder Feindbilder entwickeln? Jasmin Kosubek im Gespräch mit Dr. Hans-Joachim Maaz

2. Oktober 2026 01:14

Aus psychoanalytischer Perspektive nähert sich Dr. Hans Joachim Maaz der Frage, auf die warum Menschen und Gesellschaften immer wieder Feindbilder entwickeln. Er erklärt sein Konzept des „Gefühlsstaus“ und beschreibt, wie unverarbeitete Ängste, Kränkungen und Aggressionen seiner Ansicht nach nach außen projiziert werden können. Von dort führt das Gespräch zu Krieg und Russland, politischer Polarisierung, Demokratie, Corona, gesellschaftlicher Ausgrenzung und seiner Kritik am westdeutschen Demokratieverständnis.

Als Gegenentwurf spricht Maaz über eine „Beziehungsdemokratie“, in der Menschen einander trotz grundlegender Differenzen zuhören und die eigenen Motive und Verletzungen reflektieren. Zum Ende wird das Gespräch persönlich: Maaz spricht über Versäumnisse als Vater, die Grenzen des eigenen Lebens und die Frage, wie er einmal in Erinnerung bleiben möchte.

Hans-Joachim Maaz ist Psychiater, Psychotherapeut und Autor. Im Gespräch blickt er auf seine Kindheit in der Nachkriegszeit, seine Erfahrungen in der DDR, seine jahrzehntelange Arbeit mit Patienten und auf die eigene therapeutische Auseinandersetzung zurück. Dabei spricht er ungewöhnlich offen über seine Beziehung zu seinen Eltern, eigene narzisstische Verletzungen, seine Rolle als Vater, seine Ehe und darüber, wie er mit 83 Jahren auf das Altern und den Tod blickt.

Ich durfte 1986 Dr. Hans-Joachim Maaz persönlich kennen lernen. Mein persönliche Entwicklung, mein Werdegang und meine therapeutische Arbeit ist von ihm inspiriert, auch wenn sich diese von einigen seiner Grundannahmen und Herangehensweisen unterscheidet.

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„Angststörungen, Depressionen, PTBS“ – Alexander Teske über Erfahrungen in DDR-Wochenkrippe

1. Oktober 2026 22:40

Das DDR-Wochenkrippensystem prägt bis heute viele Menschen.

Doch in den Medien, in der Forschung und in der gesamten Gesellschaft führt dieses Thema ein Schattendasein. Starke Abwehrreflexe und eine fehlende Lobby verdrängen es aus der Wahrnehmung, sagt der freie Autor und Journalist Alexander Teske.

Er hat dazu ein Buch veröffentlicht. Die Epoch Times sprach mit ihm.

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Malexander Fotokalender 2027

20. September 2026 00:20

Auch 2027 erscheint wieder ein Kalender mit meinen Fotos aus meiner schwedischen Zweitheimat.

Malexander ist ein winziger Ort in Östergötland, wo ich jedes Jahr etwa 6 Monate lebe und dankbar bin, von dort aus arbeiten zu können.

Eine meiner großen Leidenschaften ist die Fotografie, und ich verarbeite die in meinen "Schweden-Zeiten" entstehenden Fotos der wunderbaren Landschaft jedes Jahr in einem Kalender.

Gerade habe ich den Kalender für 2027 fertig gestellt.

© Fotos: Matthias Kostka

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„Was hier entsteht, ist die schlimmste multisystemische Erkrankung in der Medizingeschichte.“

17. September 2026 18:06

„Was hier entsteht, ist die schlimmste multisystemische Erkrankung in der Medizingeschichte.“ lautet ein erster Erklärungsversuch von Joachim Gerlach. Gerlach forscht seit über einem Jahrzehnt weltweit zu Umweltgiften und der rasant wachsenden Zahl chronischer Krankheiten und ist einer von nur wenigen Long-Covid-Experten.

Gemeinsam mit Frau Dr. Ursula Ehrhorn arbeitet er daran, Long-Covid- und Post-Vac-Patienten Antworten zu geben, die sie von der Schulmedizin nicht bekommen.

Die beiden sprechen von einer zweiten, schleichenden Pandemie, deren Auswirkungen das Ausmaß der eigentlichen Krankheit um ein Vielfaches zu übertreffen droht.

Doch von Verantwortlichen und der Öffentlichkeit wird das Thema totgeschwiegen, während Betroffene leiden. 2/3 aller Getesteten weisen einen erhöhten Spike-Wert auf, ohne es zu wissen.

Ehrhorn und Gerlach erzählen im Podcast, wie sich ihre tägliche Praxis seit der Pandemie verändert hat, warum SOWOHL EINE INFEKTION ALS AUCH DIE IMPFUNG ursächlich für diese dramatische Entwicklung ist und wie sie versuchen Menschen zu helfen, während sie von der Schulmedizin ignoriert werden.

Auch wenn in diesem Gespräch sicher nur eine Perspektive beleuchtet wird, frage ich mich warum es bis heute keinen wirkliche Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen und der Corona-"Impfung" gibt.

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